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Informationen zum Teilprojekt 1.3

"Multimedial Gestützte Lernwerkstatt (MGL)

 

Virtualisierung im Bildungsbereich

 

Im Rahmen des Verbundprojektes „Virtualisierung im Bildungsbereich“ (VIB) entwickelte das Teilprojekt „Multimedial Gestützte Lernwerkstatt“ (MGL) eine Studienumgebung für Lehramtsstudierende.

 
Eingangsportal in die MGL

 
In der MGL werden Informationen und konkrete Hilfen für die Planung von Grundschulunterricht zur Verfügung gestellt. Verschiedene Elemente und Modelle der Unterrichtsplanung sind, zusammen mit ihrer theoretischen Fundierung, in internetbasierte Lernmodule aufbereitet worden. Diese Module können individuell zur Vorbereitung der Studierenden auf Präsenzveranstaltungen genutzt oder veranstaltungsbegleitend eingesetzt werden.

    
Nutzung der Module zum Selbstlernen und in Veranstaltungen
 

Die MGL ist nicht als abgeschlossenes Lernsystem zu verstehen. Sie wird ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Studierenden angepasst. Dabei führen Fragestellungen einzelner Lehrveranstaltungen zu neuen Textbausteinen bzw. Lernmodulen und werden deshalb von Studierenden mitproduziert.


Entwicklung einer Demoversion für Lehrer:
wie wird das Spiel „Welches Wort enthält den Vokal e/E?“
im Unterricht eingesetzt?

 

Auf diese Weise entwickeln sich Medienkompetenzen im Bereich Konzeption und Gestaltung von hypermedialen Lerneinheiten bei Lehramtsstudierenden weiter, die in die zukünftige Arbeit angehender Lehrerinnen und Lehrer einfließen werden.


Seit dem Wintersemester 1999/2000 wird die MGL u.a. bei Erstsemestrigen in einer Einführungsveranstaltung zur Unterrichtsplanung eingesetzt. Im Wintersemester 2000/2001 wurde dem bis dahin angelegten Informationssystem Kommunikationsmöglichkeiten u.a. in Form eines Diskussionsforums hinzugefügt. Seit dieser Zeit wird die MGL nicht nur als Informationssystem genutzt sondern auch zum Austausch von Studierenden zu verschiedenen Planungsschritten während der Unterrichtsplanung.


Durch den Einbezug verschiedener Hypertext-Architekturen ermöglicht die MGL eine individuelle Nutzung auf unterschiedlichem Niveau entsprechend des individuellen Kenntnisstandes der Studierenden.


Verschiedene Architektur-Typen des Informationssystems
ermöglichen individuellen Zugang

 
Durch die Integration von Diskussionsforen, an denen auch Lehrerinnen und Lehrer zur Teilnahme eingeladen sind, ist eine Rückkopplung von Hochschullehre, Studientätigkeiten und schulpraktischen Erfahrungen möglich. Zudem wird seit dem Wintersemester 2001/2002 ein abschließendes Diskussionsforum zur Evaluation der Hochschullehre genutzt. Insgesamt kann durch den Umgang mit der MGL von einer Erhöhung der Medienkompetenz bei Studienanfängern ausgegangen werden, die gezwungen sind, den Umgang mit dem Internet oder Internetseiten zu lernen, um an dieser Lehrveranstaltung erfolgreich teilnehmen zu können.


Durch die Präsentation der MGL in der Abteilung Schulpädagogik an der PH Heidelberg konnte innerhalb des Faches Interesse bei mehreren Kollegen geweckt werden. Nach einer Präsentation der MGL in verschiedenen Institutionen (u.a. beim Kultusministerium in Stuttgart vor Vertretern verschiedener Schultypen) wurden die Autoren angesprochen, die MGL durch Kooperationen für Lehrerfortbildung zugänglich zu machen. Zudem konnte das Projekt bei der GMW-Tagung im Herbst 2001 als Finalist des Medidaprix 2001 seine Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und dadurch Interessierte gewinnen.


Mit Ablauf der Projektzeit wurde die Weiterentwicklung der MGL eingestellt.

Projektmitwirkende:
Prof. Dr. Bernward Lange (Projektleiter) lange@ph-heidelberg.de
Dipl.-Päd. Annette Schulze (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) schulzeannette@yahoo.de
 

Annette Schulze 11.03

 

   

VIB wurde finanziert durch das Landesprogramm Virtuelle Hochschule
des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
des Landes Baden-Württemberg.  

Baden-Württemberg MEDI@ Ministerium Baden-Württemberg
Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
 

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